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So starten Sie einen Onlineshop in 2022, der sicher konvertiert

Inhaltsverzeichnis

Um einen erfolgreichen Onlineshop zu betreiben, gilt es Aufbau, Verkauf und Wachstum zu meistern.

Fragen, die wir in diesem Artikel klären:

  • Wie richte ich ein hochkonvertierenden Onlineshop ein?
  • Wie optimiere ich die UX und Usability für eine höhere Konversion?
  • Wie binde ich Kunden und optimiere den LTV (Lifetime Value)?
 
Um ein Gefühl dafür zu bekommen, mit welchen Conversion-Rates Sie für Ihren Onlineshop rechnen können, hat eine Umfrage 2021 von 2.800 Shopify-Shops die durchschnittliche Conversion-Rate bei 1,6 % ermittelt. Das bedeutet, dass weniger als 2 % der Personen, die Onlineshops besuchen, letztendlich etwas kaufen.
  • Wenn Ihr Anteil höher als 3,5 % ist, gehören Sie zu den besten 20 % der Shops.
  • Höher als 5,1 % bedeutet, dass Sie zu den oberen 10 % gehören.

Wie man einen High-Conversion-Shop aufbaut

Wir behandeln drei wichtige Seiten:

  • Homepage
  • Produktseiten
  • Warenkorb und Checkout-Seiten.

Anschließend führen wir Sie durch zusätzliche Konvertierungstools und helfen Ihnen, Ihren Shop zu optimieren.

Vorab die Grundlagen: Shopsysteme, Domainname und Theme.

Das richtige Onlineshop-System

Die Top 8 Onlineshop-Systeme in Deutschland im eCommerce sind: 

  • Shopify: der internationale Player für Onlineshops
  • Wix: ein Onlineshop mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Squarespace: für kreativen E-Commerce
  • Jimdo: eine einfach zu erstellende Online-Verkaufsseite
  • Weebly: eine der einfachsten E-Commerce-Lösungen
  • IONOS: professionelle Funktionen für Ihren Onlineshop
  • STRATO Webshop: gut für große Onlineshops
  • WooCommerce: ideal zum Erstellen Ihres WordPress-Onlineshops

Dieser Artikel nutzt als Beispiel den Onlineshop-Anbieter Shopify, da wir dieses System neben WooCommerce am häufigsten bei unseren Kunden sehen. 

Deep Dive Shopify: Für wen der Shop-Anbieter sinnvoll ist

Shopify wird normalerweise als Plattform für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Direct-to-Consumer-Unternehmen (DTC) betrachtet. Es wird sowohl von reinen E-Commerce-Marken als auch von Marken verwendet, die beides parallel – also online und stationär verkaufen. 
Shopify kann von von kleinen Unternehmen, die gerade erst gegründet wurden, bis hin zu globalen Unternehmen verwendet werden.
In Bezug auf Produktkategorien, so hat so ziemlich alles Physische das Potenzial, auf Shopify verkauft zu werden. Das Team von Shopgram hat mehr als 700.000 Shopify-Websites gecrawlt und die Top-Kategorien gefunden:

  1. Kleidung
  2. Schmuck
  3. Haus und Garten
  4. Modeaccessoires
  5. Gesundheit
  6. Beauty

 

Shopify selbst hat eine Liste mit Trendprodukten für den Verkauf im Jahr 2022 erstellt. Die Top Ten sind:

  1. Spielzeug
  2. Schuhe
  3. Kugelschreiber und Bleistifte
  4. dekorative Flaschen
  5. Bohrer
  6. Schneider
  7. GPS-Systeme
  8. BHs
  9. Autoteile
  10. Bürostühle

 

Wichtiger als die Produktkategorien ist allerdings der Zielmarkt, in denen Sie einsteigen oder den Sie vergrößern wollen. Dazu später mehr.

Der passende Domain-Name für Ihren Onlineshop

In unserem Beispiel Shopify ist standardmäßig Ihre Shopify-URL eine Kombination aus Ihrem Shopnamen und „myshopify.com“: storename.myshopify.com.

Wir empfehlen die Verwendung einer individuellen, uniquen Domain, um dieses Tag („myshopify“) zu entfernen. So lenken Sie die Aufmerksamkeit auf ihre Marke, nicht auf Shopify.

Wenn Sie noch keine Domain haben, können Sie eine direkt über Shopify kaufen oder einen Domain-Registrar eines Drittanbieters wie united-domains.com, checkdomain.de oder godaddy.com verwenden. 

Der Vorteil beim Kauf einer neuen Domain über Shopify: Es ist einfach. Sie können Ihre Domain direkt über Ihr Shopify-Konto kaufen – sie wird automatisch konfiguriert.


Der Nachteil: Es ist oft etwas billiger, sich an einen Drittanbieter zu wenden. Wenn Sie sich irgendwann entschließen sollten, auf einen anderes Shopsystem zu wechseln oder individuelle Lösungen bauen, ist es ein bisschen mühsamer, die Domain zu übertragen. Es ist machbar, aber aufwendig.


Sollten Sie mit Ihrer URL kreativ werden? 

Generell nein. Ein Onlineshop lebt über seine Auffindbarkeit in Internet: Suchmaschinen-Optimierung (SEO) ist ein relevanter Teil des Erfolges. Sobald ein Name verwendet wird, der keinen erkennbaren Zusammenhang mit dem hat, was Ihren Shop ausmacht, werden Besucher über Suchmaschinen schwerer zu akquirieren sein.


Wenn kein exakt übereinstimmender Domain-Name verfügbar ist, gibt es folgende Optionen:

  • Ein Verb wie „kaufen“, „jetzt“ oder „shop“ hinzufügen.  Ein Beispiel: Wenn Sie Uhren verkaufen, und Uhren.de oder meine-uhr.de bereits vergeben ist, versuchen Sie Varianten wie uhren-shop.de, uhren-jetzt oder topuhren.de
  • Verwenden Sie eine andere Top-Level-Domain als .de, wie .com, .shop, oder .store.

Design-Templates (Themes) vs. individuelles Design

Shopify-Designs sind vorgefertigte Vorlagen (Templates) mit unterschiedlichen Layouts und Stilen.

Beim Erstellen Ihres Shops haben Sie zwei Möglichkeiten: Verwenden Sie ein vorgefertigtes Design oder erstellen Sie einen benutzerdefinierten Shop.

 

Template oder individuelle Gestaltung?

Kurze Antwort: Nutzen Sie ein vorgefertigtes Theme, wenn Sie keine Erfahrungen mit Shopify oder individuellen Designs haben.

Vorgefertigte Shopify-Designs sind einfach zu verwenden,  erschwinglich und reichen von kostenlosen Designs bis zu 350 € für Premium-Designs. Schriftarten und Farbschemata können individuell an Ihre Marke angepasst werden.

Sie funktionieren auf Anhieb, und sind in den meisten Fällen conversion-optimiert

Ein gutes Theme zum Beispiel ist das Avenue-Theme. Werbebanner, Produktsiegel, Kundenbewertungen und Quick-View-Shopping sind inklusive und liefern bereits einige Funktionalitäten, die Sie später für Ihr Marketing benötigen.

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Beispiel: Shopify Avenue-Theme

 

Wenn Ihnen die technischen Fähigkeiten fehlen, um Ihre eigene individuelle Website zuentwickeln oder keinen Entwickler haben, ist ein vorgefertigtes Template die beste Wahl.

Der Nachteil vorgefertigter Templates ist, dass sie weniger anpassbar sind als individuelle Designs. Wenn Sie Entwickler haben, können diese nur eingeschränkt auf Features und Funktionen zugreifen.

Manchmal ist allerdings der vollständige Besitz des Front- und Backends Ihrer Website wichtiger als ein schneller und kostengünstiger Start (sowohl für den Start der Website als auch für die Wartung/Updates). Dann sollten Sie sich überlegen, ein individuelles Design zu entwickeln. 

Verwendung eines Design-Templates (Vorlage)

Die meisten Onlineshop-Systeme bieten Template- oder Vorlagen-an, die Sie direkt durchstöbern können. 

Filtern Sie nach Branchentyp und Kataloggröße, um einen Eindruck von der Bandbreite an Layouts und Stilen zu bekommen. 

Sehen Sie sich an, wie Templates sowohl auf Mobilgeräten als auch auf Desktops angezeigt werden. Fast 75 % der eCommerce-Verkäufe erfolgen über Mobilgeräte.

Sie wollen wissen, welcher Ihrer Wettbewerber welches Template verwendet?

Geben Sie die URLs Ihrer Wettbewerber in BuiltWith.com ein. Sie können dann auf „Liste aller Websites herunterladen, die Shopify [Name des Designs] verwenden“ klicken, um zu sehen, wer es sonst noch verwendet. 

Sie sind nicht sicher, ob Sie ein Template verwenden wollen?

Dann lesen Sie weiter und erfahren Sie, wie die optimale Struktur der Hauptseiten aussehen sollte.

 

Der optimale Aufbau der Startseite 

Die Startseite ist der direkte Einstieg in Ihre Webseite und ist wie ein Schaufenster zu betrachten: Es macht auf Ihre Marke aufmerksam, präsentiert das Produktsortiment ansprechend und lädt ein, weiter zu gehen.

Betonen Sie, was Ihr Produkt begehrenswert macht.

Bereitet es Freude? Oder löst es Probleme? Nutzen Sie überzeugende Argumente, die Ihren Kunden einleuchten.

Halten Sie Ihre Startseite einfach, übersichtlich und motivierend.

1. „Above the Fold“ – der sichtbare Bereich

Überlegen Sie, welche Aktion Ihre Kunden ausführen sollen, wenn sie Ihre Website zum ersten Mal besuchen.

Verkaufen Sie zum Beispiel „Kleidung für den perfekten Sommer“ und möchten, dass Ihre Kunde „das perfekte Outfit finden“ und dieses „Einkaufen“?

Dann wäre im sichtbaren Bereich diese Inhalte wie folgt enthalten:

  1. Headline: „Kleidung für den perfekten Sommer“
  2. Subline: „Das perfekte Outfit finden“
  3. CtA (Call-to-Action) / Primärer Button: „Jetzt shoppen“ oder „Jetzt einkaufen“. Wenn Sie ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Produktlinie anpreisen wollen, verwenden Sie Ihren CTA, um den Verkehr dorthin zu lenken. Stellen Sie sicher, dass Ihr CTA kontrastreich und unübersehbar ist.

Halten Sie den Text kurz. Vermitteln Sie, was Sie verkaufen, was Ihre Marke besonders macht und warum Kunden gerade bei Ihnen kaufen sollten.

Besucher sollten nicht scrollen müssen, um zu verstehen, was Sie anbieten und was sie auf Ihrem Onlineshop machen können.

Bildsprache: Halten Sie Ihre Produkte im Vordergrund. Sie sind die Stars. Zeigen Sie sie in der realen Welt, wie sie benutzt und geliebt werden. Fotos mit Menschen haben eine nachgewiesene Erfolgsbilanz bei der Steigerung der Konversion.

Dabei gilt: Originalfotos sind besser als Stockfotos. Käufer legen Wert auf Authentizität. Aber wenn Sie noch keine Bibliothek mit Produktbildern haben, versuchen Sie es mit Burst, der Fotodatenbank von Shopify.

Da Sie mehrere Bilder anzeigen können, sind Slider eine nützliche Möglichkeit, Rabatte, zeitlich begrenzte Angebote, saisonale Sonderangebote und neue Artikel zu bewerben.

Hinweis zu Videos: Obwohl Videos ein fesselnder erster Blick sein können, besteht die Gefahr, dass sie vom Handeln ablenken. 
Verwenden Sie Videos nur, wenn es für die Conversion entscheidend ist. Wenn potenzielle Kunden beispielsweise sehen möchten, wie Ihr Produkt funktioniert und Videos der beste Weg sind dies zu demonstrieren, kann ein Video für Ihre Marke sinnvoll sein.

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Desktop: Above-the-Fold-Elemente im Onlineshop

Mobilgeräte: Wie sieht die Startseite auf dem Handy aus? Sind die Bilder richtig beschnitten? Ist der CtA sichtbar? Testen Sie alles immer auf mobilen Geräten.

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Mobil: Above-the-Fold-Elemente im Onlineshop

2. „Below-the-Fold“-Elemente

Ein Teil Ihrer Benutzer wird auf Ihrer Homepage nach unten scrollen. Dieser Bereich wird als „Below-the-Fold“ bezeichnet: Alle Elemente, die erst nach dem Scrollen sichtbar werden.

Das können folgende Elemente sein:

  • Bestseller: Heben Sie Ihre beliebtesten Artikel hervor.
  • Social Proof: Bewertungen, Presse, nutzergenerierte Inhalte (UGC), Testimonials und Empfehlungen. 
  • Content: Beliebte Blog-Artikel.
  • Markeninfos: Produktmerkmale, besondere Inhaltsstoffe, Markenwerte und/oder die Mission Ihres Startups.

Wählen und ordnen Sie „Below-the-Fold“-Elemente basierend auf Ihrer Customer Journey. Was sind die Haupt-Argumente für einen Kauf? Was interessiert am meisten? Was unterstützt diese Argumente?
Je nach Marke und Angebot variieren diese Punkte. Ein etablierter Einzelhändler muss möglicherweise keine Markeninformationen bereitstellen und kann sich stattdessen auf seine Top-Produkte konzentrieren. 

Ein junges Startup hingegen benötigt möglicherweise mehr Hintergrundinformationen, markenbezogene Inhalte oder muss das Produkt näher erklären. 

Ein gutes Beispiel einer eCommerce-Startseite ist XouXou.de:

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Beispiel eine Startseite für eCommerce-Shops: Xouxou

Xouxou nutzt folgende Elemente, die gut zu ihnen passen:

  • Beginn mit einem ansprechenden Video der Hauptproduktlinie.
  • Erklärung der Marke und des Shops (Xouxou ist nicht selbsterklärend)
  • Weitere Produktlinien
  • Ein Social-Proof-Abschnitt („Bekannt aus“)
  • Ein Social-Proof-Abschnitt („Kundenfeedback“) fügt Authentizität hinzu.
  • Influencer-Marketing: „Werde Ambassador“

Zusätzlich setzt Xouxou Whitespace ein, sodass sich die Seite nie überladen wirkt – das unterstützt das Shopping-Erlebnis.

Produktdetailseiten im Onlineshop

Produktdetailseiten müssen vor allem den Wert Ihrer Produkte innerhalb kürzester Zeit vermitteln. 

Der Aufbau (Layout)

Produktdetailseiten sehen in der Regel gleich aus. Dahinter steckt eine konversionsgestützte Formel, die verkaufspsychologische Aspekte und zahlreiche Erkenntnisse aus A/B-Tests und Usertestings mit einbezieht.

Damit ergibt sich ein Layout „Bild links auf dem Desktop, oben auf Mobilgeräten“, mit dem CtA „Zum Warenkorb hinzufügen“ rechts auf dem Desktop und unter dem Bild auf Mobilgeräten. Produktdetails befinden sich entweder rechts auf dem Desktop oder unterhalb des Folds. 

Die Aufmerksamkeit wird auf die beiden wichtigsten Elemente der Seite gelenkt: das Produktbild und den CtA.

Wenn der Stil und das Design Ihrer Marke besonders einzigartig ist, können Sie sich von der Standardformel lösen. Wenn Sie gerade erst anfangen, variieren Sie eher visuelle Elemente und Texte anstatt des Layouts.

Mobilgeräte: Überprüfen Sie die Layout und Assets auf Mobilgeräten, bevor Sie Ihre Seite live schalten.

Deep Dive anhand des Beispiels 3Bears.de:

 
 

3Bears Feiner Kakao kaufen

 

1. Produktbilder

Die Bilder sind hell und ansprechend. Sie zeigen wichtige Details des Produktes: die Vorteile und Eigenschaften, Zutaten, Rückseite des Produktes mit , das Produkt in Aktion am Frühstückstisch, sowie die Möglichkeit, es in Bundles (Paketen) zu kaufen. 

Fazit: Die Bilder sind das A und O der Produktpräsentation. Zeigen Sie es während der Nutzung in Realumgebung, stellen Sie wichtige Informationen visuell als Foto dar und zeigen sie hochwertige Bilder. Hochwertige Bilder unterstreichen das hochwertige Produkt.

2. Produkttitel und -beschreibung

Der Produkttitel spricht an und macht Lust auf mehr „Feiner Kakao“. Es folgt eine beeindruckende Sternebewertung, der Preis, und eine attraktive Beschreibung. 

Danach die Aktionen: die Option verschiedene Mengen zu wählen, die Anzahl und mit welchem Zahlngsmittel.

Unter dem Produktbild folgen zusätzliche Vorteile („100 % Bio“, „vegan“, „Vollkorn“, „ohne zuckerzusatz“, „Ohne Zusatzstoffe“ und Proteinquelle“, die jeweils von einem Symbol begleitet werden, um sie optisch ansprechender zu machen, als wenn es einfacher Text wäre.

Darunter folgen die Produktbeschreibung und Details. 

Die Produktbeschreibung ist auf den Nutzer zugeschnitten: „Besser als Schokolade“ oder „Kakao-Abenteuer für jeden Tag“. 

Die Zutaten und Nährwerte sind hinter erweiterbaren Pluszeichen versteckt (Akkordeon), was hier funktioniert, weil die Bildsprache bereits so viele Wertstützen des Produkts vermittelt hat. 

Fazit: Halten Sie die Sprache attraktiv und benutzerorientiert. Heben Sie die Vorteile Ihres Produkts und den Wert Ihrer Marke hervor. Informieren  Sie über Bezahlmöglichkeiten, Mengen- und Mengenrabatte oder Rückgabeverfahren. 

4. Bewertungen

Die Produktdetailseite endet mit einer guten Bewertung: einer Auswahl beeindruckender Rezensionen. Dies sind authentische Social Proofs, die einen unsicheren Käufer in einen entschlossenen Käufer verwandeln können.

Laut einer Studie vertrauen 88 % der Käufer Online-Bewertungen genauso wie persönlichen Empfehlungen. Zeigen Sie Bewertungen auf Ihrer Produktseite an, um die Conversions zu steigern. Die App Yotpo kann Ihnen helfen, sie zu sammeln und anzuzeigen.

Konvertierende eCommerce-Checkout-Seiten 

Oberstes Ziel einer Checkout-Seite ist, den Nutzer ablenkungsfrei durch den Bestellprozess zu führen. 

  • Keine Links, die auf wegführende Inhalte verweisen oder den Nutzer vom ursprünglichen Gedanken abbringt.
  • CtAs sollten klar und konkret sein, z. B. „Bestellung aufgeben“ oder „Zur Kasse“.
  • Fragen Sie im Checkout-Formular nicht nach Informationen, die Sie nicht benötigen, um die Bestellung abzuschließen.
  • Testen Sie auf Ihrer Checkout-Seite Upselling.
 
Die Checkout-Seite von 3Bears.de:

3Bears Checkout Seite

Weitere Best-Practices zur Conversion-Optimierung

Zusätzlich können Sie folgende Taktiken einsetzen:

Bieten Sie Anreize über Popups

Branchenübergreifend liegt die durchschnittliche Conversion-Rate für Popups bei etwa 3 %. Strategische, leistungsstarke Pop-ups können ~10 % Konversion erreichen.

Verwenden Sie ein Popup, um einen Anreiz im Austausch für eine E-Mail-Adresse anzubieten. 

Alle Marken müssen E-Mail-Adressen sammeln. Im Gegensatz zu Plattformen von Drittanbietern, über die Sie wenig Kontrolle haben, wie soziale Medien und Werbekanäle, ist Ihre E-Mail-Liste etwas, das Sie besitzen. Außerdem kann E-Mail-Marketing einen hohen ROI haben: In Ihrem Popup können Sie einen Rabatt auf einen ersten Einkauf – für einen sofortigen Conversion-Effekt – oder kostenlosen Versand anbieten. Oder Sie können etwas längerfristiges anbieten, wie die Teilnahme an einem Werbegeschenk oder den Zugang zu exklusiven Angeboten und Vorschauen.

Rabattcodes haben mehr Nutzen als nur das Erhalten von E-Mails. Sie können potenziellen Kunden helfen, sich für eine Erstbestellung zu entscheiden.

Popup-Tipps:

  • Zeigen Sie das Rabattcode-Popup einige Sekunden nach Besuch Ihres Shops an. Sollte Ihre Konversionsrate nicht signifikant steigen, zeigen sie es an, nachdem sich ein Benutzer ein Produkt angesehen oder eine bestimmte Zeit auf Ihrer Website verbracht hat. Probieren Sie die 60-%-Regel aus: Stellen Sie ein Popup so ein, dass es nach 60 % der durchschnittlich auf einer Seite verbrachten Zeit angezeigt wird, basierend auf Ihrer Website-Analyse. Zu diesem Zeitpunkt haben die Besucher Interesse an Ihrer Marke gezeigt, nähern sich jedoch dem Ende ihrer Sitzung. Teilen Sie Ihren Anreiz, während sie sich aktiv engagieren.
  • Gehen Sie sparsam mit Popups um. Das absolute Maximum ist einmal pro Sitzung. Wir empfehlen, Popups so zu verteilen, dass sie einem einzelnen Besucher nicht mehr als einmal pro Woche angezeigt werden. Jedes Mal, wenn Sie in das Kundenerlebnis eingreifen, geben Sie ihnen einen weiteren Grund, den Shop zu verlassen.

Schaffen Sie Dringlichkeit, indem Sie Zeit- und Bestandslimits anbieten

Ein Nachteil des Aufstiegs des E-Commerce ist, dass es für Ihre potenziellen Kunden immer einen anderen Shop gibt, an den sie sich wenden können. 

Um sie auf ihrem Shop zu halten, verleihen Sie ihrem Einkaufserlebnis ein Gefühl der Dringlichkeit. 

Dringlichkeit motiviert zum Handeln. 

Einige Möglichkeiten, wie Sie die Dringlichkeit auf Ihrer Shopify-Website erhöhen können:

  • Zeigen Sie begrenzte Lagerbestände an , um die Knappheit hervorzuheben, indem Sie eine App wie Stock Level Inventory Quality verwenden .
  • Legen Sie eine Frist fest. Fügen Sie einen Countdown hinzu, um anzuzeigen, wie wenig Zeit für einen Einkauf verbleibt, oder zeigen Sie Kunden, wie schnell sie bestellen sollten, um ein Produkt bis zu einem bestimmten Datum zu erhalten.
  • Verwenden Sie in Ihren CTAs Formulierungen wie „Jetzt einkaufen“ oder „Jetzt abonnieren“.

Übertreiben Sie es nicht. Countdowns, Aktienlimits und die Sprache „schnell handeln“ wirkt fishy. Niemand mag einen aufdringlichen Verkäufer, selbst wenn diese „Person“ ein Stück Code auf Ihrer Website ist.

Integrieren Sie einen Live-Chat 

Wenn potenzielle Kunden eine Frage haben, diese aber nicht beantworten können, verlassen sie möglicherweise die Website. Das Anbieten von Live-Chat ist eine einfache Lösung. 

Website-Besucher, die Web-Chat verwenden, konvertieren mit 2,8-mal höherer Wahrscheinlichkeit. Der Bestellwert dieser Conversion steigt ebenfalls: Ein Käufer, der den Chat nutzt, gibt 60 % mehr aus.

Chat hilft sowohl bei der Konversion als auch bei der Kundenbindung. Es ist eine Form des Kundendienstes, der sofortigen Support bieten und längerfristige Beziehungen aufbauen kann. Und wenn Kunden ein negatives Erlebnis haben, haben sie eine Möglichkeit, darauf zu reagieren, die nicht auf ihren öffentlichen Social-Media-Seiten zu finden ist.

Wenn Sie Live-Chat implementieren, positionieren Sie es zurückhaltend, besonders wenn Sie auch ein Popup haben. Es sollte das Einkaufserlebnis nicht beeinträchtigen, sondern dann in Aktion treten, wenn es gebraucht wird.

Retention Marketing

Es gibt zwei Gründe, Ihren Onlineshop zu vermarkten: zu akquirieren und zu binden. Akquise macht Käufer zu Kunden. Und die Bindung erhöht Wiederholungskäufe dieser Kunden.

Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie Kunden gewinnen, melden Sie sich für unseren Growth-Newsletter melden. Wir senden Ihnen die besten Taktiken und Erkenntnisse, um Ihre Akquisitionsstrategie zu informieren.

Verwenden Sie die Channel-Integrationen, um die Top-of-Funnel-Reichweite zu erweitern

Shopify bietet reibungslose Integrationen in verschiedene organische, Werbe- und Verkaufskanäle an:

  • Synchronisieren Sie Ihren Produktkatalog mit Facebook und Instagram.
  • Betten Sie einen Instagram-Feed auf Ihrer Website ein – eine großartige Möglichkeit, nutzergenerierte Inhalte zu teilen. 
  • Erstellen Sie eine Google Smart Shopping-Kampagne.
  • Verwalten Sie Amazon-Angebote (KMUs verwenden Shopify und Amazon oft als Ergänzung, anstatt nur über das eine oder andere zu verkaufen).
  • Markieren Sie Ihre Produkte auf TikTok.

Bedenken Sie bei der Auswahl der Akquisitionskanäle, wie sich diese Integrationen auf das Käufererlebnis und die Wahrscheinlichkeit einer Conversion auswirken würden. Eine reibungslose Integration bedeutet einen einfachen Kauf und könnte damit die Kaufabsicht erhöhen. 

Verwenden Sie Mailings nach dem Kauf, um Kunden mittel- und langfristig zu halten

Es kann etwa fünfmal so viel kosten, einen Kunden zu gewinnen, als ihn zu halten, aber Unternehmen wenden oft mehr Ressourcen für die Gewinnung als für die Kundenbindung auf.

Wir nennen dies ebenfalls CRO: „Customer Retention Optimization“ als Optimierung der Kundenbindung. Beide – Customer Retention-Optimierung und Conversion-Rate-Optimierung bringen mehr Umsatz.

Sobald Sie einen Kunden konvertiert haben, ist der erste Weg der E-Mail-Kontakt.

E-Mail Marketing

Richten Sie einen E-Mail-Automatisierungsprozess ein, um Ihre Abonnenten und Käufer zu erreichen. Es gibt viele Möglichkeiten, dies zu tun – eine sinnvolle Abfolge von aufeinanderfolgenden (relevanten) E-Mails. Erstes Mailing: Willkommensmail, Zweites Mailing: Produkte und How-tos, usw.

Zusätzlich zu einem Automatisierungsablauf können Sie E-Mails verwenden, um zeitlich begrenzte Sonderangebote oder Urlaubsangebote zu bewerben, Kunden wieder anzusprechen, von denen Sie seit einiger Zeit nichts mehr gehört haben (eine sogenannte Rückgewinnungskampagne ), und Ihre Marke im Gedächtnis zu behalten.

Die meisten E-Commerce-Websites, die E-Mail-Marketing priorisieren, verwenden eine Plattform wie Mailchimp

E-Mail-Marketing ist ein riesiges, komplexes Thema. Es richtig zu machen, erfordert sorgfältiges Timing, Personalisierung, Tests und Segmentierung basierend auf demografischen Merkmalen und gekauften Produkten.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus dieser verkürzten Einführung in das E-Mail-Marketing sind: Wenn Sie auf Shopify verkaufen, sollten Sie direkt mit Ihrem Publikum kommunizieren. Plattformen von Drittanbietern wie Instagram oder Snapchat können nützliche Marketinginstrumente sein, aber nichts geht über die unmittelbare Wirkung von E-Mails auf die Marke und den Verbraucher.

Fazit und Zusammenfassung

Starten Sie Ihren Onlineshop in 2022 mit dem richtigen Setup: eines, das zu Ihrem Konzept und ihren Produkten passt.

Shopsysteme bieten den Vorteil, das Sie sich ganz auf das konzentrieren können, was für Ihre Kunden relevant ist: Produktpräsentation und Marketing. Wenn Sie also keinen dedizierten Entwickler an der Hand haben und weder Budget noch Zeit investieren wollen, um einen eigenen Shop aufzubauen, dann sind Lösungen wie WooCommerce, Shopify oder andere zu empfehlen. 

Für Startups empfehlen wir vorgefertigte Templates, die Themes. Diese sind häufig nach CRO-Aspekten aufgebaut und gestaltet. Sie können mit einfachen Handkniffen ihr Marken-Design (Branding, Schriften, Farben) anpassen und zum nächsten Punkt weitergehen.

Sollten Sie noch keine passende Domain haben, wählen Sie eine, die „ins Gehirn“ geht und nach SEO-Richtlinien aufgebaut ist.

Der optimale Aufbau der Seiten entscheidet über gute Konversionsraten. Startseiten laden wie ein Schaufenster ein: Präsentieren Sie Ihre Produkte so, dass Sie emotional ansprechen und überzeugen. Produktdetailseiten heben die Vorteile des Produktes hervor und liefern wichtige Infos, die die die Kaufentscheidung unterstützen. 

Der Checkout Ihres Onlineshops sollte ablenkungsfrei sein und den Bestellprozess so einfach wie möglich machen. 

Nach einem erfolgreichen Verkauf gilt es geschickt durch E-Mail-Marketing und Retention-Methoden, den Kontakt zum Kunden beizubehalten und auszubauen. 

Wenn Sie Unterstützung beim Aufbau, der Erweiterung oder der Optimierung Ihres Shops suchen, kontaktieren Sie uns.

Weitere ultimative Methoden und How-tos finden Sie in unserem Growth-Newsletter. 

 

 

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